Aus der Gießener Allgemeinen vom 15.02.2017
Text: Armin Pfannmüller
Bildquelle: ricardakiosk
Dass man im neuen Jahr selbstständige Schule werden möchte, hatte Direktor Werner Nissel bereits bei der 175-Jahr-Feier im November hervorgehoben. Am Mittwoch wurde aus dem Wunsch der Ricarda-Huch-Schule Wirklichkeit. Die kooperative Gesamtschule erhielt aus den Händen von Kultusminister Alexander Lorz das entsprechende Zertifikat. Die »Ricarda« ist somit nach der Liebig- und der Herderschule die dritte selbstständige Schule in Gießen.
Ein elementarer Bestandteil selbstständiger Schulen ist die Bewirtschaftung eines eigenen Budgets, das den Schulen Freiräume für eine stärkere Profilbildung gibt. Die Schulen haben zudem die Möglichkeit, die erweiterten Entscheidungsbefugnisse des Schulleiters in der Personalgewinnung und -entwicklung zur Verbesserung der individuellen Förderung zu nutzen.
Außerdem erhalten die selbstständigen Schulen eine über die Grundunterrichtsversorgung hinausgehende Stellenzuweisung von fünf Prozent und können über freie Personalmittel eigenverantwortlich entscheiden.

Bei Fragen und Problemen schreiben Sie mir eine Mail. Mein Name ist Olaf Dinkela, ich koordiniere die Öffentlichkeitsarbeit der RICARDA.
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