GRUNDSÄTZLICHES

Hier finden Sie die zentralen Grundlagen unseres schulischen Zusammenlebens: gemeinsame Werte, Regeln, pädagogische Leitlinien und verbindliche Vereinbarungen, die Orientierung und Verlässlichkeit schaffen.

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Leitbild & Werte | Schulregeln | Pädagogische Maßnahmen | Ordnungsmaßnahmen | Vereinbarungen | Schulprogramm | gemeinsame Grundlagen des Zusammenlebens

✹Die Ricarda als Kooperative Gesamtschule

Was heißt eigentlich „Kooperative Gesamtschule“? Was meint „Gesamtschule“, wer kooperiert hier eigentlich mit wem – und worin unterscheidet sich diese Schulform von anderen?

Zunächst einmal sind wir eine Gesamtschule

Eine Kooperative Gesamtschule ist zunächst einmal genau das: eine Gesamtschule. Das bedeutet, dass mehrere traditionelle Schulformen unter einem gemeinsamen Dach zusammenkommen. An der Ricarda-Huch-Schule sind dies die Orientierungsstufe in den Klassen 5 und 6, der Hauptschulzweig, der Realschulzweig und der gymnasiale Zweig.

Vier Schulformen in einer Schule, wenn man so will – und genau so ist das gewollt.

Denn dadurch verbinden wir unterschiedliche Bildungswege miteinander, ohne sie voneinander abzuschotten. Unsere Schülerinnen und Schüler gehören zu einer gemeinsamen Schulgemeinde, auch wenn sie je nach Schulzweig unterschiedliche Lernwege gehen, unterschiedliche Abschlüsse anstreben und entsprechend ihrer individuellen Voraussetzungen gefördert werden.

[Orientieren Sie sich – Schulformen im Vergleich]

Kooperation – die Verbindung zweier Stärken

Bei einer kooperativen Gesamtschule wie der Ricarda-Huch-Schule bestehen die unterschiedlichen Schulzweige nebeneinander. Sie sind also eigenständig organisiert – und zugleich eng miteinander verbunden.

Gerade in diesem Brückenschlag sehen wir eine überzeugende Antwort auf zwei zentrale Fragen unseres Bildungssystems:

  • Wie können wir Kinder und Jugendliche entsprechend ihrer individuellen Neigungen, Fähigkeiten und ihres Leistungsvermögens bestmöglich fördern?
  • Und wie schaffen wir zugleich möglichst gerechte Bildungschancen – unabhängig davon, aus welchem Elternhaus ein Kind kommt und welche Bildungserfahrungen es von dort mitbringt?

Beides gehört für uns zusammen. Schule soll jungen Menschen die Möglichkeit geben, ihre Fähigkeiten zu entfalten, ihre Stärken zu entdecken und einen Bildungsweg zu gehen, der zu ihnen passt. Gleichzeitig soll sie dafür sorgen, dass soziale Herkunft möglichst wenig darüber entscheidet, welche Chancen einem Kind offenstehen.

Als Kooperative Gesamtschule verbindet die Ricarda-Huch-Schule deshalb zwei Ansätze miteinander: die leistungsbezogene Förderung und Differenzierung des gegliederten Schulsystems und den sozial integrativen Gedanken der Gesamtschule.

Dabei verstehen wir die unterschiedlichen Schulzweige nicht als voneinander abgeschottete Bereiche. Uns ist vielmehr wichtig, Übergänge offen zu halten und Entwicklung zu ermöglichen. Schülerinnen und Schüler können sich im Laufe ihrer Schulzeit verändern, neue Stärken entdecken und Leistungen entwickeln. Bildungswege sollen deshalb nicht vorschnell festgeschrieben sein.

Diese Durchlässigkeit ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Schulkonzepts. Sie schafft Möglichkeiten, auf individuelle Entwicklungen zu reagieren und Schülerinnen und Schüler auf ihrem jeweiligen Weg möglichst gut zu begleiten.

Gleichzeitig lernen und leben alle Schülerinnen und Schüler in einer vielfältigen Schulgemeinschaft miteinander. Unterschiedliche Begabungen, Interessen, Erfahrungen und Voraussetzungen gehören selbstverständlich zum Schulalltag. So verbindet sich individuelle Förderung mit gemeinsamem Lernen und sozialem Miteinander.

Kooperation bedeutet an der Ricarda also vor allem: unterschiedliche Bildungswege ermöglichen, ohne daraus getrennte Welten zu machen.

✹Leitbild und Pädagogische Grundsätze

Was für eine Schule sind wir, was wollen wir erreichen, welche Grundwerte bestimmen unser Handeln? In unserem Leitbild und unseren Pädagogischen Zielsetzungen möchten wir Ihnen diese zentralen Fragen beantworten.

✹Unsere Werte, unsere Regeln

✹Pädagogische Maßnamen & Ordnungsmaßnahmen

Regeln und Werte geben unserem Zusammenleben in der Schule einen verlässlichen Rahmen. Wo viele Menschen gemeinsam lernen und arbeiten, braucht es klare Absprachen – und zugleich einen fairen, pädagogisch sinnvollen Umgang mit Situationen, in denen diese Absprachen nicht eingehalten werden.

Pädagogische Maßnahmen und Ordnungsmaßnahmen verstehen wir deshalb nicht als Selbstzweck, sondern als Teil unserer Verantwortung für ein gutes Lernklima, für Sicherheit und für ein respektvolles Miteinander. Dabei gilt für uns: So viel pädagogische Klärung wie möglich, so viel Verbindlichkeit wie nötig.

Mit der folgenden Übersicht möchten wir transparent machen, welche Möglichkeiten Schule in unterschiedlichen Situationen hat und nach welchen Grundsätzen wir dabei handeln. Unser Ziel ist es immer, Verhalten zu reflektieren, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu finden.

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