Im Rahmen kleiner naturwissenschaftlicher Projekte und Wettbewerbe in der Chemie AG (z.B. Chemie mach mit, Erfinderlabor oder Jugend forscht) und Robotik AG (z.B. World Robot Olympiade) sowie weiterer Wettbewerbe auch in themenübergreifenden Feldern initiiert durch engagierte Lehrkräfte werden Schüler an der Ricarda-Huch Schule seit 2010 im Rahmen ihrer MINT-Ausbildung gefördert.
ERFINDERLABORE
Eine gezielte Förderung von leistungsstarken Schülern erfolgt seit 2012 im Rahmen der sog. Erfinderlabore, die vom Zentrum für Chemie mit Kooperationspartnern (Hochschule RheinMain, TU Darmstadt, verschiedene Industriezweige wie Merck KGaA und Umicore AG & Co KG) und in Kooperation mit Netzwerkschulen hessenweit jedes Jahr durchgeführt werden. So konnte Philipp Haas 2012 und Alina Westrupp 2015 an diesem Wettbewerb teilnehmen.
Beim 24. Erfinderlabor drehte es sich Anfang Februar 2018 alles um Elektromobilität. Eine Strohhalmpackung als Floß, ein Plastikbeutel als Tank, die Schiffsschraube aus einer Getränkedose: heraus kommt ein Wasserstoffboot mit Brennstoffzellenantrieb. Gebaut von den leistungsstärksten Oberstufenschülern aus ganz Hessen. Entwickelt aus drei wesentlichen Zutaten: wissenschaftlicher Kreativität, geballter Energie und unbändigem Forschergeist.
Zum 24. Mal hatte das Zentrum für Chemie (ZFC) mit Sitz in Bensheim 16 Top-Schüler aus 16 Schulen, ausgewählt aus fast 200 exzellenten Bewerbern aus ganz Hessen, kurz vor dem Abitur ins Rennen geschickt und ihnen die exklusive Möglichkeit gegeben, sich eine Woche lang intensiv mit dem Brennstoffzellenantrieb zu beschäftigen. Jeweils acht Schülerinnen und Schüler haben sich an der Hochschule RheinMain in Rüsselsheim in das komplexe Thema vertieft und eigenständig an neuen Lösungsansätzen geforscht.
Darunter auch Fabian Schmidt aus der Q2-Phase von der Ricarda-Huch-Schule in Gießen: „Das Erfinderlabor hat mir eine Woche lang einen erhofften Einblick in das Gebiet der na-turwissenschaftlichen Forschung geben können. Es war ausgesprochen spannend, gemeinsam mit ebenso interessierten Gleichaltrigen problemlösend im Bereich eines wichtigen gesellschaftlichen Themas zu arbeiten. Ich persönlich empfand es als sehr wertvoll, dass wir im Erfinderlabor während unserer Forschung vor Herausforderungen gestellt wurden, die wir mit unseren Ideen nicht alle auf Anhieb meistern konnten und zusammen durch stetiges Tüfteln schlussendlich doch noch das für uns bestmögliche Ergebnis erreicht haben.“ Vor großem Publikum, aus Ministerium, Wirtschaft, Hochschule und Schule präsentierten die Schülerteams zum Abschluss ihre Forschungsideen und Lösungswege.
Fabian Schmidt bei seiner Präsentation
Fabian Schmidt im Erfinderlabor

Bei Fragen und Problemen schreiben Sie mir eine Mail. Mein Name ist Olaf Dinkela, ich koordiniere die Öffentlichkeitsarbeit der RICARDA.
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