Plakatausstellung in Ricarda-Huch-Schule widmet sich „Leben in der DDR“

Aus dem Gießener Anzeiger vom

GIESSEN – (cz). „Es ist wichtig, dass wir uns mit der Lebenssituation der DDR nach wie vor befassen“, ist Wolfgang Greilich überzeugt. In der Ricarda-Huch-Schule eröffnete der Vizepräsident des hessischen Landtages die Plakatausstellung „Voll der Osten. Leben in der DDR“, die ab sofort auf dem Gang zur Bibliothek zu sehen ist. An 19 Wänden werden der Alltag und das System anschaulich erläutert. Zusammengestellt wurde alles von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Auf Initiative von Greilich kam die Schau an die „Ricarda“. „Wir sind sehr froh darüber“, betonte Schulleiter Werner Nissel und dankte dem Ehemaligenverein für seine Unterstützung.

Für jeden zugänglich

Verantwortlich für die Ausstellung ist der Fachbereichsleiter Sebastian Popovic, der deutlich machte, wie bedeutend es ist, nach wie vor über die DDR-Geschichte zu diskutieren. Präsentiert werden mehr als 100 Fotos des Fotografen Harald Hauswald. Die dazugehörenden Texte hat der Historiker und Buchautor Stefan Wolle verfasst. Beide sind noch in der DDR aufgewachsen. Die Ausstellungstafeln sind mit QR-Codes zu kurzen Videointerviews im Internet verlinkt, in denen der Fotograf darüber berichtet, wie und in welchem Kontext das jeweils zentrale Foto entstanden ist.

Bei Interesse ist die Ausstellung für jeden innerhalb der normalen Schulöffnungszeiten zugänglich. Eine vorherige Anmeldung über das Schulsekretariat wird allerdings erbeten.

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