HEUTE, DER TAG!

Für viele ist heute einfach nur Deutschland gegen Spanien, das vermeintlich vorgezogene Finale der Fußball EM und auch irgendwie ein Grund zur Sorge, denn der letzte Sieg gegen Spanien bei einem internationalen Turnier geht zurück bis in das Jahr 1988.

Aber, aber … für einige andere ist heute der Tag, an dem zu Ende geht, was sie die meiste Zeit ihres Lebens geprägt und begleitet hat: ihre Schulzeit!! Ein bisschen traurig stimmt das bestimmt auch den einen oder die andere. Doch zu eurem Abschluss dürfen wir euch beglückwünschen, unsere Absolventinnen und Absolventen, Abiturientinnen und Abiturienten – und wir feiern euch auch. Und zwar …

Heute, ab 15:00 Uhr, finden auf dem Schulhof des Haus A die Abschlussfeierlichkeiten sowie die Zeugnisverleihung unseres Haupt- und Realschulzweiges statt. Dazu sind alle Freunde, Verwandte, Kolleginnen und Kollegen herzlich eingeladen.

Heute, ab 16:00 Uhr, finden im Kulturzentrum in Buseck die Zeugnisverleihung sowie der Abiball unserer Abiturientinnen und Abiturienten statt. Eingeladen sind alle, die im Besitz einer Einladungskarte sind 😉

Viel Freude beim Feiern!

Mit Liedern, guten Worten und lauter Mut-Schätzen in die Zukunft

„Sorge Dich nicht!“ Mit dieser Zusage für die neuen Wege in Berufsausbildung oder weiterführender Schule oder Studium sind die diesjährigen Schulabgängerinnen und Schulabgänger der Ricarda mit einem Schuljahresabschlussgottesdienst gefeiert worden.

Und sich nicht zu sorgen vor all dem, was da vor einem liegt – dazu haben die S&S allen Grund, waren sich Bettina Dinkela, Christina Bartsch, Rolf Weinreich und Christian Stiller in der gemeinsamen Predigt einig. In einer Schatztruhe versammelten sie all die vielen Schätze, die die Jugendlichen während ihrer Schulzeit gesammelt haben: an Wissen, an Erfahrungen, an Selbstvertrauen und an Geborgenheit in all den vielen während der Schulzeit geknüpften Netze. Eine ganze Truhe voller Mut-Schätze umwoben von dichten Ricarda-Netzen. Alles lauter kleine Gottesgeschenke.

Es war ein besonderer Gottesdienst – nicht nur weil er an dieser Stelle einen ganz wichtigen Lebensübergang markiert, sondern vor allem auch weil dieser Gottesdienst wieder vom Lehrer*innen-kollegium für die Schülerinnen und Schüler mit einem umfangreichen Programm gestaltet wurde. Während Andrea Fiedler den Gottesdienst auf der Orgel begleitete, wurden die Jugendlichen vom Chor der Lehre*innen unter der Leitung von Daniel Kaiser mit „Breaking up is hard to do“ und „What a wonderful world“ verabschiedet. Den Bibeltext aus dem Lukas-Evangelium las Sylvia Jentsch-Dauzenroth.

Rolf Weinreich begleitete auf der Gitarre u.a. Lisa Bock zu den Liedern „Mut“ sowie „Meine Hoffnung, meine Freude“, das zum Schluss mit lautlosen Gebärden den Raum mit Stille erfüllte. In der Fürbitte beteten für die S&S und gaben gute Wünsche mit: Kirsten Weber, Jens Leidecker, Esther Diering, Christina Bartsch, Bettina Dinkela und Schulpfarrer Christian Stiller. Allen Kolleginnen und Kollegen für all die wunderbaren Worte, Lieder und Beiträge ganz herzlichen Dank.

Und allen Absolventinnen und Absolventen, allen Abiturientinnen und Abiturienten herzlichen Glückwunsch zu allen bestandenen Schulabschlüssen und Gottes Segen auf den neuen Wegen. „Sorge Dich nicht!“ (Sti)

Impressionen vom Gottesdienst

„Die Welt zu Füßen!“

Beitrag aus der Gießener Allgemeinen vom 07.07.2024 | Siglinde Wagner

Gießen/Buseck (siw). Zur Verleihung der Abiturzeugnisse der Ricarda-Huch-Schule kamen festlich gekleidete Menschen gemeinsam mit ihren Familien in das Kulturzentrum nach Großen-Buseck. In seiner Rede beglückwünschte Schulleiter Peer Güßfeld die 105 Absolventinnen und Absolventen. Vier von ihnen schlossen mit der Traumnote 1,0 ab. Der Notendurchschnitt lag bei 2,26.

Stolz, erleichtert und vielleicht auch ein bisschen aufgeregt, traten die Abiturienten zur Verleihung der Zeugnisse auf die Bühne. Jeder einzelne erhielt Applaus, die Lehrkräfte herzliche Worte des Dankes und Präsente. So viel Zeit musste sein, auch wenn der eine oder andere Gast es sich nicht verkneifen konnte, wegen des EM-Spiels Deutschland gegen Spanien ab und zu auf das Handy zu schauen.

UEFA wollte nicht verlegen

Da lag es nahe, dass Dr. Jutta Gregor (Oberstufenleitung) in ihrer Festrede dieses Thema humorvoll aufgriff. »Vor einem Jahr standen der Termin und die Lokalität bereits fest und dann legte die UEFA die Fußballspiele so, dass die Möglichkeit bestand, dass Deutschland heute im Viertelfinale spielen könnte. Natürlich haben wir sofort die UEFA kontaktiert und auf die Terminkollision hingewiesen«, scherzte Gregor. Die UEFA habe beruhigt: »Warum sollte Deutschland so weit kommen, machen Sie sich keine Sorgen.«

Das Abi-Motto der RHS lautete in Ableitung zu einem Schmerzmittel: »Abiprofen – endlich hat der Schmerz ein Ende.« Vermutlich habe die Zeit in der Oberstufe dem ein oder der anderen Kopfschmerzen bereitet. »Ich hatte das große Vergnügen, viele von euch in den Abiturprüfungen zu sehen. Und ich kann sagen: Dieser Schmerz hat sich gelohnt für das, was ihr in diesen Prüfungen zeigen konntet«, sagte Gregor. In den Wochen der Prüfungen habe sie reflektierte und intelligente Menschen gesehen, die gute Ideen haben, wie die Welt anders und vielleicht etwas besser aussehen könnte. »Ich wünsche euch Kraft und Mut, für eure Meinung und eure Vorstellungen von dieser Welt ein- und aufzustehen«, sagte Gregor. Zuvor hatte sie eine Zeile aus dem Lied »Deine Schuld« von »Die Ärzte« zitiert. Es heißt: »Du musst nicht akzeptieren, was dir überhaupt nicht passt – wenn du deinen Kopf nicht nur zum Tragen einer Mütze hast. Glaub keinem, der dir sagt, dass du nichts verändern kannst. Die, die das behaupten, haben nur vor Veränderung Angst.« Im Bild des Abi-Mottos endete Gregors launige Abschiedsrede: »Ich hoffe, dass wir das Ibuprofen morgen nicht brauchen, um unseren Schmerz über das verlorene Viertelfinale zu lindern, sondern höchstens, weil der Abi-Ball ein legendärer Abend war, den wir nicht vergessen werden.«

Für die Abiturienten sprach Lilith Karla Turba ihren Dank an Lehrer und Eltern aus, die immer begleitet und unterstützt hatten. »Sie haben mir gezeigt, dass es an uns selbst liegt, was wir erreichen können. Die Welt liegt uns zu Füßen, denn wir stehen drauf.« Sie verspüre eine Dankbarkeit, die sie auf ewig mit der Ricarda verbinde.

Vier Schüler mit Traumnote 1,0

Außer den 105 Abiturienten erhielten einige Schülerinnen und Schüler den schulischen Teil der Fachhochschulreife. Antje Koetter vom Verein der Ehemaligen und Freunde der RHS überreichte Buchgutscheine an die Jahrgangsbesten. Über die Traumnote 1,0 können sich Sila Altan, Valeria Hasi, Katharina Juliane Hendel und Felix Strauf freuen. Einen Notendurchschnitt von 1,1 erreichte Katharina Grabowski. Sandro Leon Kleinhens und Niklas Josua Krug kamen auf 1,2, Und Gavin Brück, Rojin Cirasun, Julia Hübner und Mathis Nils Mokrow auf 1,3.

Auszeichnungen wurden Lilith Karla Turba (Englisch), Sila Altan (Französisch), Robin Röll (Latein/Politik und Wirtschaft), Lena Golidj (Biologie), Valeria Hasi, Chiara Talina Menges, Gavin Brück (alle Chemie) und Felix Strauf (Physik) verliehen.

Der besondere Dank von Schulleiter Güßfeld und der Leiterin der Oberstufe Dr. Gregor galt Leonard Kunz und Anny Thomas. Die beiden hatten hauptverantwortlich die Abiturfeierlichkeiten organisiert.

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