Gießen, 10. September 2024 – Die Ricarda-Huch-Schule eröffnete am vergangenen Dienstag eine eindrucksvolle Kunstausstellung der Klasse 10dR, die sich mit dem bedeutenden Thema „Krieg und Frieden“ auseinandersetzt. Die Eröffnung fand in einem kleinen Rahmen statt, bei dem Schüler, Lehrer und Gäste zusammenkamen, um die kreativen Werke der jungen Künstler zu würdigen.
Die Ausstellung ist das Ergebnis eines fächerübergreifenden Projekts, das von der Kunstlehrerin Katharina Schreiber und der Klassenlehrerin Nadine Reuter initiiert wurde. Im vergangenen Schuljahr hatten die Schüler die Möglichkeit, sich im Deutsch-, Geschichts- und Kunstunterricht intensiv mit den Themen Krieg und Frieden auseinanderzusetzen. Diese interdisziplinäre Herangehensweise ermöglichte es den Schülern, ihre Gedanken und Emotionen zu diesen komplexen Themen in verschiedenen Formen zu verarbeiten.
Bei der Eröffnungsfeier hielten die Schüler Zeynep-Ece Gülener, Ismail Ahmet und Yaren-Hatice Pinaroglu eine bewegende Rede. Sie betonten die Notwendigkeit, sich in Zeiten wie diesen mit dem Thema Krieg auseinanderzusetzen. „In unseren Augen ist Krieg keine Lösung“, so eine der Rednerinnen. „Wir kriegen hier beigebracht, dass jedes Leben wertvoll ist und dass wir Konflikte ohne Gewalt lösen können und sollten.“ Ihre Worte fanden großen Anklang bei den Anwesenden und regten zum Nachdenken an.
Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war die Ansprache des Schulpfarrers Christian Stiller. Er präsentierte ein Überbleibsel der ehemaligen Mauer in Berlin als Symbol für die Teilung und Konflikte der Vergangenheit. In seiner Rede erinnerte er daran, dass Frieden ein kostbares Gut ist, das stets neu erkämpft werden muss. Die Ricarda-Huch-Schule hatte zudem das Vergnügen, den Gießener Stadtrat Francesco Arman bei der Ausstellungseröffnung willkommen zu heißen. In seinen Gesprächen hob Arman die Bedeutung des bevorstehenden Volkstrauertags hervor und ermutigte alle Anwesenden dazu, über die Lehren aus der Geschichte nachzudenken
Bildquelle: Privat – v. l. n. r.: Zeynep-Ece Gülener, Yaren-Hatice Pinaroglu, Ismail Ahmet

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