Der Einladung zum Aschermittwochsgottesdienst der Gießener Schulen sind viele Schüler aus den verschiedenen katholischen Religionskursen der Ricarda-Huch-Schule gefolgt und auch Schüler anderer Konfessionen haben sich angeschlossen. Begleitet wurden die Kurse von den beiden katholischen Religionslehrern Frau Jentsch-Dauzenroth und Herrn Wiche. Das Besondere an diesem Gottesdienst ist, dass er von Schülern für Schüler gestaltet wurde. Nach dem närrischen Treiben der letzten Tage lädt der Aschermittwochsgottesdienst zum Thema „Liebe sei Tat“ dazu ein, gemeinsam innezuhalten und zu reflektieren, wie wir die Nächstenliebe aktiv schon mit kleinen Taten leben und zum Gelingen des Miteinanders und der Fürsorge untereinander beitragen können.


Für die Ricarda-Huch-Schule hat der katholische Religionskurs der E-Phase an der Gestaltung des Gottesdienstes mitgewirkt. Im Religionsunterricht wurde das Gleichnis „Vom barmherzigen Samariter“ für die Lesung thematisiert und über die Bedeutung der Liebe, die nicht nur in Worten, sondern vor allem in Taten zum Ausdruck kommt, nachgedacht. Die Lesung und die Gedanken zur Auslegung wurden im Gottesdienst von Samuel A., Tibell T., Samuel L. und Leonie W. vorgetragen.
Hinsichtlich der Auslegung des Gleichnisses liegt der Fokus auf dem Reich Gottes: „Das Gleichnis zeigt uns, wie das Reich Gottes funktioniert: Dort gibt es keinen Mangel an Liebe und Barmherzigkeit. Wer handelt wie der Samariter, zeigt, dass das Reich Gottes schon jetzt in unserer Welt lebendig wird. Wenn wir anderen helfen, bringen wir ein Stück von Gottes Reich auf die Erde. Deshalb sagt Jesus: Geh und handle genauso!“ – Liebe sei Tat!
Damit nach den Worten der Liebe im Gottesdienst auch die Taten folgen können, hat zum Abschluss jeder Schüler eine bienenfreundliche Sommerblumenmischung zum Aussäen erhalten. Somit ist am Aschermittwoch zwar das närrische Treiben vorbei, aber die Aufforderung „Liebe sei Tat!“ kann zugleich der Anfang sein für ein neues Bewusstsein Gutes zu tun.
Sylvia Jentsch-Dauzenroth

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