In allen 8. Klassen der Ricarda-Huch-Schule fand kürzlich ein besonderes Präventionsprojekt statt, das von Leonard Kunz, einem ehemaligen Schüler der Schule, durchgeführt wurde. Kunz engagiert sich heute aktiv gegen Rechtsextremismus und Desinformation im Internet. Er ist Gründer des Vereins Wettenberg bleibt bunt, der sich für Demokratie, Toleranz und ein respektvolles Miteinander einsetzt.
Ziel des Projekts war es, Schülerinnen und Schüler für rechtsextreme Tendenzen sowie für die Verbreitung von Fake News, insbesondere in sozialen Medien, zu sensibilisieren. In interaktiven Vorträgen erklärte Kunz, wie extremistische Gruppierungen im Netz gezielt junge Menschen ansprechen und welche Strategien dabei verwendet werden. Ein besonderer Fokus lag auf der Erkennung und Einordnung von manipulativen Inhalten, Verschwörungstheorien und falschen Informationen.
Die Schülerinnen und Schüler erfuhren außerdem, welche Möglichkeiten sie selbst haben, um sich gegen Hass, Hetze und Desinformation zu positionieren. Dabei wurden auch Handlungsmöglichkeiten im Alltag und im digitalen Raum aufgezeigt.
Die Resonanz auf das Projekt war durchweg positiv. Viele Schülerinnen und Schüler zeigten sich beeindruckt von dem Engagement des ehemaligen Schülers und betonten, wie wichtig es sei, frühzeitig über solche Themen aufgeklärt zu werden.
(Frau Lusaper Witteck, Lehrerin der RHS, mit den Fächer Politik und Wirtschaft und evangelische Religion)
Mit diesem Projekt setzt die Ricarda-Huch-Schule ein klares Zeichen gegen Rechtsextremismus und für eine demokratische, offene Gesellschaft.

Bei Fragen und Problemen schreiben Sie mir eine Mail. Mein Name ist Olaf Dinkela, ich koordiniere die Öffentlichkeitsarbeit der RICARDA.
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