Ricarda Teilnahme an der First Lego League

Die Ricarda-Huch-Schule hat sich beim Regionalwettbewerb der First Lego League am Samstag, 07.02.26 im Chemikum Gießen eindrucksvoll präsentiert. Auch wenn es am Ende trotz großer Anstrengung für keinen Preis gereicht hat, war der Auftritt unseres Teams ein voller Erfolg und hat gezeigt, wie viel Engagement, Teamgeist und Kreativität in unseren Schülerinnen und Schülern steckt.

 Starker Auftritt des Teams 

Das Team mit Setereh Azizi, Nick Husseinzadeh-Semnani, Moein Vahedi, Mattis Rück und Henri Schüler zeigte in allen Bereichen – Robot-Game, Robot-Design und Forschungsprojekt – eine sehr souveräne Leistung. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten konzentriert, blieben auch unter Zeitdruck ruhig und konnten ihre Ideen vor Jury und Publikum klar und selbstbewusst präsentieren. Die Coaches Benjamin Achterberg und Simon Bothur waren entsprechend sehr stolz auf ihr Team und die kontinuierliche Entwicklung in den letzten Wochen. 

Robot-Game und Robot-Design 

Im Robot-Game überzeugte das Team mit einer klaren Fahrstrategie und einem bewusst einfach gehaltenen Roboter nach dem Prinzip „vom Einfachen zum Schweren“. Der Roboter kam ohne Sensoren aus und setzte auf zuverlässige Grundfunktionen und einen vorne angebrachten beweglichen Hebel, mit dem theoretisch alle wichtigen Missionen bearbeitet werden konnten. Durch iterative Verbesserungen gelang es dem Team, aus einem einfachen Grundmodell einen stabilen und konkurrenzfähigen Wettbewerbsroboter zu entwickeln. 

Forschungsprojekt „Unearthed“ 

Im Forschungsauftrag der Saison „Unearthed“ beschäftigte sich das Team mit einer realen Problemstellung aus der Archäologie. Die Schülerinnen und Schüler entwickelten die Idee eines bodengebundenen Roboters, der über ein Feld fährt und mithilfe von Magnetfeldmessungen verborgene Strukturen wie Mauern oder Fundamente aufspüren kann, bevor dort gebaut wird. Damit knüpft das Projekt an aktuelle Herausforderungen bei Bauprojekten und Trassenverläufen an, bei denen archäologische Funde immer wieder zu Verzögerungen führen, und zeigt, wie Technik zum Schutz von Kulturgütern beitragen kann. 

Atmosphäre und Ausblick 

Der gesamte Wettbewerbstag war für alle Beteiligten sehr aufregend, geprägt von fairer Stimmung, gegenseitiger Unterstützung und einer durchweg positiven Atmosphäre. Unser Team kehrt zwar ohne Pokal, aber mit vielen neuen Erfahrungen, fachlichem Input und frischer Motivation für zukünftige Wettbewerbe an die Schule zurück. Schon jetzt ist klar, dass die Arbeit an Robotik und Forschung weitergehen wird – und die Ricarda-Huch-Schule auch in kommenden FLL-Saisons wieder mit starken Ideen am Start sein wird.

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