Mit dem WPU-Kurs nach Brüssel!

Drei Tage Politik, Geschichte und belgische Kultur

Vom 13. bis 15. April 2026 unternahmen 14 Schülerinnen und Schüler des WPU‑Kurses „Ricarda begegnet Europa“ gemeinsam mit ihrem Geographie- und Geschichtslehrer Herrn Schmidt und ihrer Französischlehrerin Frau Keller der Ricarda‑Huch‑Schule eine eindrucksvolle Klassenfahrt nach Brüssel. Eingeladen wurde die Gruppe von Martin Häusling, Mitglied des Europäischen Parlaments für Die Grünen, der den Jugendlichen einen Einblick in seine Arbeit ermöglichte. Teilgenommen haben Schülerinnen und Schüler der 10. Gymnasial‑ und Realschulklassen.

Pünktliche und entspannte Anreise

Bereits die Anreise verlief bemerkenswert positiv: Die Gruppe reiste mit dem Zug, der auf Hin‑ und Rückfahrt sensationell pünktlich war. Dadurch startete die Fahrt entspannt und ohne Stress – ein gelungener Auftakt für drei intensive Tage in der europäischen Hauptstadt.

Besuch im Europäischen ParlamentEin Höhepunkt der Reise war der Besuch im Europäischen Parlament, wo die Schülerinnen und Schüler nicht nur den Plenarsaal besichtigten, sondern auch mit Martin Häusling ins Gespräch kamen. Er berichtete aus seinem politischen Alltag, erklärte aktuelle Herausforderungen der EU‑Politik und beantwortete zahlreiche Fragen, die die Gruppe im Unterricht vorbereitet hatte.

Haus der Europäischen Geschichte

Im Haus der Europäischen Geschichte setzten sich die Jugendlichen mit der gemeinsamen Vergangenheit des Kontinents auseinander. Die multimediale Ausstellung bot einen umfassenden Blick auf historische Entwicklungen, Konflikte und Errungenschaften, die Europa bis heute prägen.

Wahrzeichen, Stadtleben – und ein Hauch Comicgeschichte

Neben den politischen Programmpunkten erkundete die Gruppe auch die kulturellen Seiten der belgischen Hauptstadt. Beim Besuch des Atomiums genossen die Schülerinnen und Schüler den Blick über Brüssel, bevor es weiter in die Altstadt ging. Dort erkundeten sie nicht nur die berühmte Grand‑Place und die Bourse sondern bewunderten auch die vielen Tim‑und‑Struppi‑Wandmalereien, die das Stadtbild prägen und an die belgische Comictradition erinnern.

Belgische Pommes und ihre Saucenvielfalt

Ein kulinarisches Highlight war der gemeinsame Besuch einer typisch belgischen Friterie. Dort probierte die Gruppe die berühmten belgischen Pommes mit einer Auswahl der zahlreichen Saucen, für die Belgien bekannt ist – darunter Andalouse, Samurai, Cocktail, Joppie und klassische Mayo. Die Vielfalt sorgte für Begeisterung und lebhafte Diskussionen über persönliche Favoriten.

Was bleibt

ist eine gelungene Reise aus politischer Bildung, kulturellen Eindrücken und gemeinschaftlichen Erlebnissen. Die Schülerinnen und Schüler kehrten mit vielen neuen Eindrücken und spannenden Gesprächen, zum Teil auch auf Französisch, nach Gießen zurück. 

Hinterlasse einen Kommentar

Erstelle eine Website oder ein Blog auf WordPress.com

Nach oben ↑