
Organisation
Ansprechpartner:
Anton Frankfurt
Erreichbar in der Schule:
0641 – 306 3231
Raum B001
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Übergang 4 nach 5
Auf der Suche nach einer weiterführenden Schule? Dann sollten Sie sich unseren eingerichteten Informationsbereich mal anschauen!
Gemeinsam ankommen. Stärken entdecken. Den eigenen Weg finden.
Der Wechsel von der Grundschule auf eine weiterführende Schule ist ein großer Schritt. In unserer Orientierungsstufe geben wir Kindern in den Klassen 5 und 6 deshalb Zeit, in Ruhe anzukommen, sich zu entwickeln und ihre eigenen Stärken kennenzulernen.
An der Ricarda lernen alle Kinder in diesen beiden Jahren zunächst gemeinsam. Die Entscheidung für den Hauptschul-, Realschul- oder Gymnasialzweig fällt erst nach Klasse 6. So entsteht Raum für Entwicklung – und die Frage nach dem passenden Bildungsweg muss nicht schon am Ende der Grundschule abschließend beantwortet sein.
Gemeinsam lernen – unterschiedlich gefördert
Kinder entwickeln sich in unterschiedlichem Tempo und bringen ganz verschiedene Voraussetzungen mit. Deshalb verbinden wir gemeinsames Lernen mit gezielter Förderung.
In der Orientierungsstufe beobachten und begleiten wir die Lernentwicklung der Schüler:innen besonders aufmerksam. Dabei geht es sowohl darum, mögliche Schwierigkeiten frühzeitig aufzufangen, als auch besondere Fähigkeiten und Begabungen weiterzuentwickeln.
Förderangebote gibt es unter anderem in Mathematik und Englisch, im Bereich Deutsch als Zweitsprache sowie beim Lesen und Rechtschreiben. Im sogenannten 4+2-Konzept wird die Rechtschreibkompetenz bedarfsgerecht gestärkt.
Ab Klasse 6 wird der Unterricht in Mathematik und Englisch schrittweise leistungsdifferenziert. Damit bereiten wir die Schüler:innen behutsam auf die unterschiedlichen Anforderungen der weiteren Schullaufbahn vor.
Profilklassen – Interessen von Anfang an Raum geben
Jede Klasse unserer Orientierungsstufe hat ein eigenes Profil. Kinder mit ähnlichen Interessen können so gemeinsam besondere Erfahrungen sammeln und ihre Stärken weiterentwickeln.
Zu unseren Profilen gehören Angebote aus den Bereichen Naturwissenschaften, Bewegung und Gesundheit, Kunst, Musik, Europa und Theater. Die Profilbildung gibt den Klassen eine eigene Identität und schafft zusätzliche Möglichkeiten für gemeinsames Lernen und Erleben.
Dabei geht es nicht darum, Kinder schon früh auf einen bestimmten Bildungsweg festzulegen. Im Gegenteil: Die Profile orientieren sich an Interessen, Begabungen und Neugier – unabhängig davon, welchen Schulzweig ein Kind später besucht.
Verlässliche Bezugspersonen
Gerade in den ersten Jahren an einer neuen Schule sind stabile Beziehungen wichtig.
Deshalb spielt das Klassenlehrer:innenprinzip in der Orientierungsstufe eine besondere Rolle. Die Klassenleitungen unterrichten möglichst viele Stunden in ihrer eigenen Klasse und sind damit feste und verlässliche Ansprechpartner:innen für die Kinder.
So entstehen klare Strukturen, kurze Wege und eine Klassengemeinschaft, in der sich die Schüler:innen zunehmend sicher und selbstständig bewegen können.
Selbstständig lernen
Schon in der Orientierungsstufe lernen die Kinder, Verantwortung für das eigene Lernen zu übernehmen.
In einer festen Studienzeit üben sie, Aufgaben zu planen, sich auf Klassenarbeiten und Tests vorzubereiten, Präsentationen und Referate zu erarbeiten und ihre Arbeitszeit sinnvoll einzuteilen. Ziel ist es, Schritt für Schritt ein selbstständiges und planvolles Lernen zu entwickeln.
Schule als Lebensraum
Schule besteht für uns nicht nur aus Unterricht.
Bewegte Pausen, Arbeitsgemeinschaften, Mittags- und Nachmittagsangebote sowie sozialpädagogische Unterstützung ergänzen den Schultag. So gibt es Raum für Begegnung, Bewegung, gemeinsames Arbeiten und individuelle Unterstützung.
Auch die Profilklassen tragen dazu bei, dass Kinder ihre neue Schule schnell als einen Ort erleben können, an dem sie dazugehören und selbst etwas gestalten können.
Orientierung statt vorschneller Festlegung
Die Klassen 5 und 6 verstehen wir ganz bewusst als Orientierungszeit.
Leistungen, Lernentwicklung, Interessen und persönliche Entwicklung werden über zwei Jahre hinweg betrachtet. Erst danach erfolgt die Zuordnung zum Hauptschul-, Realschul- oder Gymnasialzweig. Auch anschließend bleiben Wechsel zwischen den Schulzweigen grundsätzlich möglich.
So soll jedes Kind die Chance erhalten, den Bildungsweg einzuschlagen, der zu seiner tatsächlichen Entwicklung passt – nicht nur zu einer Momentaufnahme am Ende der vierten Klasse.
Gut starten an der Ricarda
Die Orientierungsstufe soll Kindern Sicherheit geben und zugleich Möglichkeiten eröffnen.
Sie lernen eine neue Schule kennen, finden ihren Platz in einer neuen Gemeinschaft, entdecken Interessen und Talente und entwickeln zunehmend eigene Lernstrategien.
Wir begleiten sie dabei aufmerksam – mit klaren Strukturen, verlässlichen Beziehungen, vielfältigen Angeboten und der nötigen Zeit für Entwicklung.
Zwei Jahre Zeit für Entwicklung:
An der Ricarda müssen sich Kinder nach der Grundschule noch nicht endgültig auf einen Bildungsweg festlegen. In den Klassen 5 und 6 lernen sie gemeinsam, entdecken ihre Stärken und werden Schritt für Schritt auf den passenden weiteren Schulweg vorbereitet.
Informationen zur Orientierungsstufe



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Beiträge zur Orientierungsstufe

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Bei Fragen und Problemen schreiben Sie mir eine Mail. Mein Name ist Olaf Dinkela, ich koordiniere die Öffentlichkeitsarbeit der RICARDA.