Gießen/Glauberg. Einen spannenden Blick in die Welt der Antike erlebten die Lateinkurse der Jahrgangsstufen 7 und 8 der Ricarda-Huch-Schule bei einem Tagesausflug zur Keltenwelt am Glauberg. Mit einem eigens angemieteten Reisebus machten sich die Schülerinnen und Schüler auf den Weg zu einer der bedeutendsten archäologischen Stätten Hessens.
Vor Ort erwartete die Jugendlichen ein abwechslungsreiches Programm. In einem Workshop lernten sie die Geschichte des berühmten Keltenfürsten vom Glauberg kennen und erhielten spannende Einblicke in das Leben der Menschen vor über 2.000 Jahren. Besonders beliebt war der Steinschleuder-Workshop, bei dem die Schülerinnen und Schüler selbst ausprobieren konnten, wie Geschick und Technik einst zusammenwirkten.

Großen Einsatz forderte auch das Experiment zum Betrieb eines keltischen Schmiedefeuers. Mit vereinten Kräften mussten die Jugendlichen zwei große, originalgetreu nachgebildete Blasebalg-Konstruktionen aus Holz und Tierhäuten bedienen, um ausreichend Luft für das Feuer zu erzeugen. Dabei wurde schnell deutlich, wie viel körperliche Arbeit hinter den handwerklichen Leistungen der Kelten steckte.
Bei strahlendem Sonnenschein erkundeten die Schülerinnen und Schüler außerdem das weitläufige Außengelände mit dem rekonstruierten Hügelgrab und genossen die beeindruckende Aussicht über die Wetterau.
Begleitet wurde die Exkursion von Björn Hinkel (Kurslehrer der Jahrgangsstufe 8) und Benjamin Sacher (Fachsprecher Latein). Beide zeigten sich erfreut über das große Interesse und die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler; der Latein-Fachbereich der Ricarda plant den Ausflug erneut im Rahmen seiner alljährlichen Ausflugsprogramme anzubieten.

Der Ausflug ist Teil des „Kulturschul“-Programms der Ricarda-Huch-Schule: Das Lernen von Künsten im weitesten Sinne findet hier nicht nur im Klassenraum statt, sondern wird durch anschauliche und erlebnisorientierte Angebote ergänzt. Solche Exkursionen machen Geschichte und Kultur lebendig, fördern Gemeinschaft und wecken Neugier – beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche und abwechslungsreiche Schulzeit am Beispiel des Fachs Latein an einer „Kulturschule“. Dieses Siegel trägt die Ricarda-Huch-Schule mit Stolz als eine von wenigen hessischen Schulen, weswegen sich ihre Schülerinnen und Schüler nicht nur im Fach Latein auf viele bereichernde Zusatzerlebnisse mit fachlich-kultureller Anbindung freuen können.

Bei Fragen und Problemen schreiben Sie mir eine Mail. Mein Name ist Olaf Dinkela, ich koordiniere die Öffentlichkeitsarbeit der RICARDA.
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